Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz in der Gesellschaft geben!

14. Oktober 2015  Allgemein

Flüchtlinge_Willkomen_ohneLogo„Rassismus und Fremdenfeindlichkeit dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“, sagen die Karlsruher Landtagskandidaten Sabine Skubsch und Michel Brandt. „Wir sind bestürzt über den Rücktritt des Oferdinger Bezirksbürgermeisters Ralph Schönenborn nach Anfeindungen und Drohungen. Die Ankündigung, eine Flüchtlingsunterkunft in Oferdingen anzuzünden, zeugt von der menschenverachtenden Haltung Rechtsradikaler.  Mit fremdenfeindlichen Äußerungen Stimmen am rechten Rand fischen zu wollen, wie es der CDU-Spitzenkandidat Wolf tut, Das spaltet die Gesellschaft und ist geradezu eine Ermunterung für die Rassisten.“

Hier die Presseerklärung der Reutlinger LINKEN:

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben in Reutlingen keinen Platz!

Die Stadträte der LINKEN LISTE Reutlingen, die Kreisräte der LINKEN im Kreistag sowie DIE LINKE Kreisverband Reutlingen sind erschüttert über die feigen und anonymen Bedrohungen gegen den Bezirksbürgermeister in Oferdingen, Ralph Schönenborn.
„Wir solidarisieren uns mit ihm und seiner Familie und bedanken uns für seine klare Haltung zur Aufnahme von geflüchteten Menschen in Oferdingen – selbst gegen fremdenfeindlichen Widerstand. Seinen Rücktritt bedauern wir außerordentlich, ebenso wie die Reutlinger Bezirksbürgermeisterinnen und Bezirksbürgermeister in ihrer solidarischen Erklärung. Wir wenden uns weiterhin entschlossen gegen jede Art von Fremdenfeindlichkeit: Für Rassismus gibt es keinen Platz in unserer Stadt – und nirgends sonst!“
Jessica Tatti, LINKE-Stadträtin in Reutlingen und Landtagskandidatin
Thomas Ziegler, LINKE-Stadt- und Kreisrat in Reutlingen
Petra Braun-Seitz, LINKE-Kreisrätin in Reutlingen
Rüdiger Weckmann, Vorstand DIE LINKE Kreisverband Reutlingen
Gökay Akbulut, Stadträtin der LINKEN in Mannheim und neben Bernd Riexinger Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl, fügt hinzu: „Wir wollen den Menschen helfen, die aus den Kriegsgebieten fliehen. Und als reiches Bundesland können wir ihnen auch helfen. Von diesem Weg lassen wir uns durch Bedrohungen nicht abbringen. Die CDU und allen voran ihr Vorsitzender Guido Wolf muss aufhören, in der Bevölkerung Verunsicherung und Ablehnung zu schüren. Das, was Herr Wolf da agitatorisch betreibt, widerspricht seinem christlichen Anspruch der Nächstenliebe komplett.“